Interview
„Das Schlimmste habe ich hinter mir“

Vier Monate nach seinem Kreuzbandriss läuft Niklas Süle wieder auf dem Rasen. Wie es weitergeht und wie er auf das Paderborn-Spiel blickt, erzählt er im Interview.

Niklas, vor ein paar Tagen bist du auf den Rasen zurückgekehrt. Wie hat dein Knie das erste Lauftraining nach vier Monaten Verletzungspause verkraftet?

„Es gab keine Reaktion im Knie, zum Glück. Aber das war so auch zu erwarten gewesen. In den letzten Monaten hat mein Knie nie negativ auf das Rehatraining reagiert. Es wurde nie dick. Ich bin sehr glücklich, wie die Reha gelaufen ist.“

Was war die schwierigste Phase?

„Die ersten sechs Wochen auf Krücken. Da tut man sich einfach auch bei alltäglichen Dingen schwer. Danach habe ich schnell Fortschritte gemacht. Jetzt habe ich das Schlimmste hinter mir.“

Wie sehen die nächsten Wochen aus?

„Ich werde mein Programm langsam steigern. Wenn alles weiter gut läuft, kommen bald Richtungswechsel und Sprünge hinzu, und in ein paar Wochen auch der Ball.“

Wie hast du in den letzten Monaten die Spiele verfolgt?

„Im Stadion war ich nur zwei Mal, gegen Hoffenheim und Leipzig. Für mein Knie war es auf der Tribüne einfach immer recht eng. Deswegen habe ich die meisten Spiele am Fernseher verfolgt.“

Dein Tipp gegen Paderborn?

„Ein Heimsieg! Die Jungs haben das nach der Winterpause richtig gut gemacht. In der Tabelle sind wir jetzt wieder da, wo wir hin wollten. Das dürfen wir uns nicht mehr nehmen lassen. Das geht nur, wenn wir weiter die Spiele gewinnen, egal ob der Gegner Dortmund heißt oder Paderborn.“