Spiel
Serie ausbauen, Abstand verkürzen

Dortmund hat gepatzt. Das will der FC Bayern mit einem Sieg gegen Verfolger Leipzig unbedingt ausnutzen.

Bundesliga, 16. Spieltag 2018/19

19.12.2018, 20:30 Uhr

Liverpool! Der Achtelfinal-Gegner des FC Bayern in der Champions League war das beherrschende Thema in diesen Tagen. Doch spätestens seit der ersten Saisonniederlage von Tabellenführer Borussia Dortmunda am Dienstagabend (1:2 gegen Düsseldorf) rückt die Bundesliga wieder in den Fokus. Denn mit einem Sieg gegen RB Leipzig können die Bayern den Abstand auf Dortmund auf sechs Punkte verkürzen. Das Duell Dritter gegen Vierter hat also seinen ganz besonderen Reiz, bei dem aber auch ein Hauch von Liverpool durch die Allianz Arena wehen wird. „Leipzig hat dieselben Grundideen wie Liverpool: schnelles Umschalten mit schnellen Fußballern“, meinte FCB-Chefcoach Niko Kovac vor dem letzten Heimspiel des Kalenderjahres. „Wir dürfen Leipzig nicht in die Karten spielen, sondern müssen versuchen, ihre Stärken aus dem Spiel zu nehmen. Wenn uns das gelingt, sind die Chancen sehr groß, dass wir gewinnen.“

„Dominant und selbstbewusst“ wünscht sich Kovac seine Mannschaft, so wie beim 4:0 gegen Hannover am vergangenen Wochenende. Daran gelte es anzuknüpfen, betonte der Bayern-Trainer: „Da haben wir den Gegner in allen Belangen dominiert.“ Besonders das Angriffsspiel über die Flügel sei sehr gut gewesen. „Wenn beide Seiten so performen, ist es schwierig, uns aufzuhalten.“

Es wird ein schweres Spiel. Aber wir haben eine gute Phase.

Niklas Süle

Niklas Süle erwartet „ein schweres Spiel. Leipzig hat einen guten Plan und viele schnelle Spieler vorne.“ Nach dem Aus in der Europa League meldeten sich die Sachsen zuletzt mit einem 4:1-Sieg gegen Mainz zurück. „Aber wir haben eine gute Phase und wollen jetzt auf jeden Fall das zweite Heimspiel in Folge gewinnen.“ Insgesamt wäre es der vierte Bundesliga-Sieg in Folge.

Personell fehlen den Bayern weiterhin die verletzten beziehungsweise angeschlagenen Corentin Tolisso, James Rodríguez und Arjen Robben. Franck Ribéry, der in Hannover geschont wurde, kehrt ins Aufgebot zurück.