Gegner-Interview
„Aus dem Umschaltspiel heraus dem Gegner wehtun“

Herthas neuer Trainer Ante Covic vor seinem Bundesligadebüt in der Allianz Arena.

Herr Covic, Sie stehen vor Ihrem ersten Bundesligaspiel als Trainer. Nervös?
„Ich verspüre mehr Vorfreude als Nervosität, weil ich denke, dass wir eine wunderbare, fleißige Vorbereitung hinter uns haben und gut aufgestellt sind.“


Das Auswärtsspiel in der Allianz Arena ist eines der schwersten der Saison. Ist es ein Vorteil oder Nachteil, dort am ersten Spieltag anzutreten?
„Das Eröffnungsspiel zu bestreiten, bedeutet ja, dass wir zum Deutschen Meister müssen. Zur besten Mannschaft Deutschlands, die zwei nationale Titel geholt hat. Nichtsdestotrotz freuen wir uns sehr darauf. Wir spielen als Hertha BSC unter einem großen Fokus, 200 Länder schauen uns weltweit zu. Dementsprechend gut wollen wir uns präsentieren und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.


Sie haben in der Vorbereitung einen sehr offensiven Stil angekündigt. Kann man den beim FC Bayern umsetzen?
Wenn es nach unseren Wünschen geht, dann ja (grinst). Aber ich denke nicht, dass es so sein wird wie in der ersten Pokalrunde in Eichstätt, wo wir 75 Prozent Ballbesitz hatten – da werden Niko und seine Jungs sicher etwas dagegen haben. Umso mehr brauchen wir Variabilität im Spiel. Wir müssen aus dem Ballbesitz was machen und dazu in der Lage sein, aus dem Umschaltspiel heraus dem Gegner wehzutun.