Gegner-Interview
„Wir müssen die Zweikämpfe annehmen“

Geißbock-Kapitän Jonas Hector über das Auswärtsspiel in München.

Herr Hector, freuen Sie sich schon auf das Wiedersehen mit den Münchner Nationalmannschaftskollegen?

Spiele in München sind immer schwer. Deswegen freue ich mich da nicht unbedingt so drauf. Aber die Leute wiederzusehen, ist immer schön. Es ist aber auch erst eine Woche her, dass wir uns verabschiedet haben.

Wie kann man den Bayern Paroli bieten?

Wenn wir uns im Zugucken ergeben, haben wir sowieso nichts zu melden. Deswegen standen im Training auch Zweikämpfe auf dem Programm. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, sonst können wir zu Hause bleiben und die drei Punkte einfach rüberschicken. Wir haben schon vor, ein gutes Spiel abzuliefern und etwas zu entführen.

Das klingt mutig für einen Aufsteiger ...

Hertha hat gezeigt, dass es geht. Sie sind es sehr mutig angegangen, haben zur Halbzeit geführt und am Ende einen Punkt entführt. Man muss es aber über 90 Minuten transportieren. Und das ist natürlich schwer – man weiß ja, wie die Bayern spielen, mit ihrem Ballbesitzfußball, und dass es eine sehr spielstarke Mannschaft ist. Nichtsdestotrotz müssen wir mutig agieren, um die Chance zu haben, etwas mitzunehmen.

Kommt es Ihnen da gelegen, dass die Bayern unter der Woche noch in der Champions League im Einsatz waren?

Ob das einen Einfluss hat, werden wir am Samstag sehen. Es käme uns natürlich entgegen, wenn sie platt wären. Aber die Bayern haben einen ordentlichen Kader, da wird eine Elf auf dem Platz stehen, die nicht ganz so schlecht ist.